BAUEN MIT STAHL und Deutscher Stahlbau-Verband DSTV
gründen "Initiative Nachhaltiger Stahlbau"

Die Entwicklung ganzheitlicher Qualitätsstandards für das Bauwesen steckt in Deutschland noch in den Anfängen. Die zukünftigen Anforderungen für nachhaltiges Bauen reichen weit über energetische Fragestellungen hinaus, die bisher im Vordergrund standen. Alle Baustoffe sind aufgerufen, ihren Beitrag hierzu zu leisten.

Deshalb haben BAUEN MIT STAHL und der Deutsche Stahlbau-Verband DSTV jetzt die "Initiative Nachhaltiger Stahlbau" (INS) gestartet, um das Thema für den Baustoff Stahl aufzuarbeiten und zu koordinieren sowie die Kommunikationsarbeit hierüber zu verstärken. Kurzfristiges Ziel von INS ist es, von Seiten der Stahlbau-Community eine einheitliche und qualifizierte Mitarbeit und Begleitung des Themas, auch gegenüber Ministerien und Behörden, sicherzustellen. Im Weiteren sollen alle Aktionen zu Forschung, Umsetzung und Marketing konzertiert erfolgen. Interessierte Organisationen, Verbände und Hochschulen sind zur Mitarbeit aufgerufen.

Deutschland ist der mit Abstand größte Stahlbaumarkt in Europa. Etwa 25% der Stahlproduktion gehen hier in den Baubereich (11 Mio. to), davon über 2 Mio. to in den konstruktiven Stahlbau.

"Die Nachhaltigkeitsanforderungen bieten für den Stahlbau große Chancen", sagt Dr. Bernhard Hauke, Geschäftsführer von BAUEN MIT STAHL. "Viele Bauherren nehmen die Nachhaltigkeitseigenschaften des Stahlbaues als selbstverständlich wahr. Manche haben sie aber bisher auch ignoriert, weil kurz- bis mittelfristige Betrachtungsweisen die Investitionsentscheidung dominierten. Zukünftig werden alle Baumaßnahmen einer Lebenszeitanalyse unterworfen, die herkömmliche Rentabilitätsrechnungen teilweise in Frage stellt."

Download

 

Leiterin Öffentlichkeit Dipl.-Vw. Angelika Demmer

Tel. 0211 / 6707-830
Fax 0211 / 6707-829
zentrale@bauen-mit-stahl.de

 

 

Zurück zur Presseübersicht